50 cm langen Fremdkörper aus Harnröhre entfernt - Der Arzt als Drahtzieher

Autor: Dr. Davor Madirazza

Von der Länge des eingeführten Drahtes war Dr. Davor Madirazza erstaunt. © fotolia/Fotoschlick/Dr. Madirazza

Später Nachmittag, gleich Feierabend – von wegen. Kurz vor Ende der Sprechstunde steht noch ein ungewöhnlicher Fall auf der Matte ...

Der in der Praxis gut bekannte 19-Jährige berichtete ohne viel Skrupel, er habe sich zur Steigerung der sexuellen Erregung vor kurzem einen Draht in die Blase eingeführt. Nun bekäme er ihn nicht mehr heraus. Ich entschloss mich, die Extraktion direkt in der Praxis durchzuführen. Zufällig saß im Wartezimmer ein mir aus dem Krankenhaus bekannter Pfleger, den ich sogleich als Helfer hinzuzog – was dem Patienten und der Sprechstundenhilfe ein peinliches Beisammensein ersparte.

Der Mann bekam etwas Diazepam i.v. und danach zog ich peu-a-peu den mit Plastik überzogenen Draht ans Tageslicht. Mit jedem Zentimeter vergrößerte sich unser Erstaunen: Die Länge des Drahtes betrug am Ende einen halben...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.