Ab 1. Januar wird kodiert – doch vielleicht ist alles für die Katz

Autor: Anouschka Wasner

Die Kodierrichtlinien kommen zum 1. Januar 2011, sagt die KBV. Dabei sind sie aufgrund der befürchteten Bürokratie und ihrer umstrittenen Eignung und Praktikabilität bei Vertragsärzten wenig beliebt. Und vielleicht ist der Aufwand, von dem man sich bessere Honorare erhofft, sogar völlig umsonst.

Es ist entschieden: Die KBV will sich nicht für eine Verschiebung der Einführung der neuen Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) einsetzen. So hat es die Vertreterversammlung am 1. Oktober beschlossen; Stichtag für das neue „Bürokratiemonster“ ist damit der 1. Januar 2011.

Noch im September hatte sich Bayerns KV-Chef Dr. Axel Munte unter dem Eindruck der seit Juli laufenden Kodier-Testphase in Bayern dafür ausgesprochen, eine einjährige Übergangsfrist beim Bundesgesundheitsministerium zu beantragen. Rund 100 Ärzte haben den Einsatz der AKR in der Praxis geprüft und haben sich dahin gehend geäußert, dass die Kodierrichtlinien noch nicht praxistauglich seien und viel Mehraufwand verursachten. Man...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.