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Abstinent und krank

Medizin und Markt Autor: Matthias Manych

Hausärzte müssen für die Erkrankung sensibilisiert werden, um die Patienten besser versorgen zu können. Hausärzte müssen für die Erkrankung sensibilisiert werden, um die Patienten besser versorgen zu können. © iStock/marina_ua

NASH-Patienten schlagen meist nicht direkt beim Spezialisten auf. Doch Hausärzten fehlt häufig die nötige Expertise, um die Erkrankung zu erkennen und adäquat zu behandeln. Das muss sich ändern.

Etwa eine Million Patienten in Deutschland haben eine nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), davon etwa 20 % mit fortgeschrittener Fibrose. Dieser Anteil könnte Schätzungen zufolge in zehn Jahren auf 27 % steigen, berichtete Professor Dr. Wolf-Peter 

Hofmann vom MVZ für Gastroenterologie am Bayerischen Platz in Berlin. Eine Fibrose gilt als der zuverlässigste Prädiktor für die Entwicklung einer fortgeschrittenen Lebererkrankung (Zirrhose, hepatozelluläres Karzinom). Bei manchen Patienten verläuft die Progression sehr rasch: Etwa jeder Fünfte entwickelt bereits nach zweieinhalb Jahren eine Zirrhose.

Mit dem FIB-4-Score Vernarbungen aufspüren

Eines der wesentlichen Probleme der...

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