Abtreibungspille ohne langfristige Risiken

Autor: Carola Gessner

Wenn eine Frau einen Schwangerschaftsabbruch mit „Abtreibungspille“ hinter sich hat, schmälert dies nicht die Chance auf künftiges Mutterglück. Hierfür sprechen neue Daten aus Dänemark.

Schwangerschaftsabbruch per Arznei führt nicht zu verstärkten Komplikationen bei späteren Schwangerschaften. So das Ergebnis einer Studie von Jasveer Virk und seinen Kollegen, die im New England Journal of Medicine (2007, 357: 648-653) veröffentlicht ist.

Die Wissenschaftler beobachteten mehr als 11.000 Schwangerschaften bei Frauen, die bereits einen Abbruch (2.710 mit Pille, 9.104 chirurgisch) hinter sich hatten. Dabei kam es in insgesamt rund 2.200 Fällen zu Zwischenfällen wie Fehl- oder Frühgeburten.

Dabei waren die Risiken in der Gruppe, die zuvor per Arznei eine Schwangerschaft abgebrochen hatten und der anderen Gruppe, die chirurgisch einen solchen Abbruch vollzogen hatten, gleich. Die...

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