ADHS-Therapie schadet dem Schlaf

Autor: Dr. Anja Braunwrath; Foto: nn

Stimulanzien führen zu kürzerem und weniger erholsamen Schlaf. Gerade in der Anfangsphase sollten Pädiater gezielter nach der Schlafqualität ihrer ADHS-Patienten fragen.

Längere Einschlaflatenz, niedrigere Effizienz und kürzere Dauer – diese drei Effekte auf den Schlaf lassen sich unter der Einnahme von Stimulanzien gegen die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beob­achten. So lautet das Ergebnis einer Metaanalyse mit neun Studien und insgesamt 246 ADHS-Kindern.

Der Einfluss auf die Latenz stieg mit der verabreichten Dosis, diese Auswirkung und die verkürzte Schlafdauer durch die Therapie waren signifikant. Die Beeinträchtigung der Effektivität ließ nach, wenn die Patienten ihre Medikamente längere Zeit einnahmen. Die Autoren leiten aus den Resultaten die Empfehlung für Pädiater ab, auch dem Schlaf ihrer kleinen Patienten Aufmerksamkeit zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.