Ältere Mütter brauchen keinen Gentest

Autor: Maria Weiß

Frauen, die die Strapazen einer künstlichen Befruchtung auf sich nehmen, möchte man keinen kranken Embryo einpflanzen. Doch eine genetische Untersuchung vorab erhöht nicht zwingend die Rate der gelungenen Schwangerschaften.

Ärzte können dem drei Tage alten Embryo vor einer künstlichen Befruchtung Zellen entnehmen und nach Fehlern im Erbgut suchen. Nur gesunde Embryos landen so in der Gebärmutter. Dieses Verfahren stellt eine wertvolle Alternative zu späteren Testverfahren dar, schreibt John A. Collins aus Hamilton im New England Journal of Medicine (2007, 357: 61-63 und 9-17). Es reiche jedoch aus, die Embryonen erblich vorbelasteter Eltern zu untersuchen - der Rest profitiert selten von der Untersuchung.

Da ältere Mütter häufiger genetische Defekte aufweisen, untersuchten Forscher rund 400 Frauen im Alter von 35 bis 41 Jahren. Die Erfolgsraten einer künstlichen Befruchtung ließen sich durch die sogenannte...

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