Ärzte fürchten Fehldiagnose Kindesmisshandlung

Autor: Fabian Seyfried

Unter britischen Ärzten und Pflegern traut sich jeder Fünfte nicht zu, Misshandlungen an Kindern sicher zu erkennen. Stellt dies die geplanten Pflichtuntersuchungen einiger Bundesländer in Frage?

Als Reaktion auf die Misshandlungsskandale der letzten Monate kündigten mehrere Bundesländer an, ärztliche Pflichtuntersuchungen für Kinder einführen zu wollen. Doch ein solches System könnte eine schwerwiegende Lücke aufweisen: Befragungen in Großbritannien ergaben, dass sich ein Großteil der Mediziner und Pflegekräfte ungenügend ausgebildet fühlt, um mit Fällen von Kindesmisshandlung richtig umzugehen.

Knapp zwei Drittel der 419 befragten Ärzte, Zahnärzte und Gemeindeschwestern gaben an, mindestens ein vermutlich misshandeltes Kind betreut zu haben. Jedoch leiteten insgesamt 13 Prozent von ihnen diese Information nicht an die zuständigen Behörden weiter. Ärzte meldeten Verdachtsfälle dabei...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.