Ärztestreik: Keine Entspannung in Sicht

Autor: AFP

Im Tarifstreit der Klinikärzte ist keine Entspannung in Sicht: Der Marburger Bund besteht weiter auf einem eigenständigen Tarifvertrag und lehnte das zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und Verdi vereinbarte Abkommen erneut ab.

"Dieser Vertrag hat für die 22.000 Ärzte in den Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern überhaupt keine Bedeutung, da Verdi so gut wie keine Ärzte organisiert und deswegen keine Legitimation hat, für Mediziner zu handeln", erklärte der Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, am 22.5. in Magdeburg. Er kündigte für diese Woche eine Reduzierung der Ärzte-Streiks an, um verschobene Operationen nachzuholen, drohte aber damit, ab dem 29.5. den Arbeitskampf erneut zu verschärfen.

Montgomery warf Verdi-Chef Frank Bsirske vor, für die TdL "den billigen Jakob zu spielen". Nach 14 Wochen erfolgloser Verdi-Streiks sei Bsirske auf einen Tarifabschluss unter allen Umständen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.