Aids - die vergessene Krankheit

Autor: Manuela Arand (Ärztin), Dr. Elisabeth Nolde

„Aids? Damit habe ich nichts zu tun …“ So denken viele Menschen in Deutschland. Grund für diese Sorglosigkeit ist – indirekt – auch der medizinische Fortschritt: Er lässt die Krankheit nicht mehr so bedrohlich auftreten wie noch in den Anfangsjahren der Epidemie.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die Krankheit Aids ist nach wie vor unheilbar. Und auch wenn der Tod durch Medikamente hinausgezögert werden kann, kann Aids Lebensqualität kosten. Bedrohlich sind auch die Aussichten: Die Zahl der Erkrankungen hat lange stagniert, jetzt steigt sie wieder. Allein in Berlin steckt sich jeden Tag ein Mensch mit dem Humanen Immunschwäche-Virus (HIV) an, jede Woche sterben zwei Menschen an Aids. Dabei sind besonders junge Menschen gefährdet – und gerade sie wissen erschreckend wenig über HIV und über die Infektionsrisiken.

Die Erkenntnis, dass sich Menschen in Deutschland die Gefährdung durch Aids heute kaum noch bewusst machen, hat uns bewogen, die...

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