Aktionismus, kein Konzept

Autor: Karl H. Brückner

Vor einem Jahr übernahm Ulla Schmidt das Amt der Bundesgesundheitsministerin. Was hat die 52-jährige Sozialdemokratin aus Aachen erreicht, wo scheiterte sie - und wie sieht ihre politische Zwischenbilanz aus der Perspektive der niedergelassenen Vertragsärzte aus?

Ulla Schmidt saß vor dem Fernseher, als im Januar vergangnen Jahres der Anruf des Kanzlers kam: "Ulla, du musst das machen", sagte Gerhard Schröder. Sie musste nicht, aber sie tat es. Dass es sich um eine der schwierigsten Aufgaben im Kabinett handelt, war ihr klar. Die dünnhäutige Andrea Fischer war über Missmanagement in der BSE-Krise gestolpert, und hatte es sich seit ihrem Amtsantritt 1998 so ziemlich mit allen Akteuren verscherzt - vorneweg mit den Ärzten.

Mit ihrer Vereidigung als Ministerin machte die gelernte Sozialpädagogin Schmidt ihren größten Karrieresprung. 1990 war sie erstmals in den Bundestag eingezogen, hatte es bis zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gebracht und...

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