Alle Ärzte kontrollieren

Autor: AT

Etwa zwei Prozent der niedergelassenen Ärzte

 

leisten "schlechte" Arbeit. Um Patienten vor diesen schwarzen Schafen zu schützen, sollten sich alle Ärzte regelmäßigen Qualitätskontrollen unterwerfen, so ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz im Juli 2002. In anderen Ländern sind derartige Qualitätsüberprüfungen bereits gang und gäbe.

 

Sie wurden auf dem Deutschen Hausärztetag vorgestellt.

"Ärztliche Fortbildung ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für kompetentes ärztliches Handeln", stellte Dr. Matthias Gruhl, Senator Abt. Gesundheitswesen, Bremen, in seinem Vortrag "Rezertifizierung oder systematische Darlegung der Kompetenzerhaltung im Gesundheitswesen" fest. Im Gegenteil, so Dr. Gruhl, Studien hätten bewiesen: Je mehr Fortbildung, desto weniger Kompetenz. Außerdem seien die beliebtesten Fortbildungsformen auch die uneffektivsten.

Deshalb wurde auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) beschlossen, dass die ärztliche Selbstverwaltung andere "Systeme zur regelmäßigen Darlegung der ärztlichen Kompetenz" etablieren soll (MT berichtete). Ende...

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