Aller guten Dinge sind drei

Zum dritten Mal in Folge konnte ein neues Antidiabetikum in Sachen kardiovaskuläre Komplikationen punkten: Das GLP1-Analogon Semaglutid reduzierte in der aktuellen Studie SUSTAIN-6 das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall stärker als manch ein Kardiakum.

"Als Diabetologe kommt man sich dieser Tage vor wie an der Bushaltestelle: Erst kommt ewig lange überhaupt kein Bus und dann drei kurz hintereinander", flachste Professor Dr. Melanie J. Davies von der Universität Leicester in Anspielung auf die jahrelangen fruchtlosen Versuche nachzuweisen, dass Blutzuckersenkung Herz und Gefäße schützt.

Auch SUSTAIN-6 und die beiden anderen in kardiovaskulärer Hinsicht erfolgreichen Studien, LEADER mit dem GLP-1-Analogon Liraglutid und EMPA-REG Outcome mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin, haben das streng genommen nicht gezeigt. Denn der Benefit korrelierte nicht mit der antihyperglykämischen Wirkung – aber das sollte auch gar nicht gezeigt werden.

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