ALS-Diagnose: Patientenverfügungen klären

Autor: Manuela Arandt; Foto: Fotolia, Minerva Studio

Wenn eine amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert wird, befinden sich Arzt und Patient plötzlich in einer Palliativsituation. Gefordert ist vom Arzt ebenso einfühlsames wie planvolles Handeln – wichtige Entscheidungen stehen an.

Dank Internet, prominenten Betroffenen wie Stephen Hawking und Awareness-Aktionen („Ice Bucket Challenge“) ist die ALS inzwischen auch vielen Laien ein Begriff. Informationen über das Krankheitsbild finden Betroffene und Angehörige im WWW mit wenigen Mausklicks – das ist Fluch und Segen zugleich.

Nach Erfahrung von Dr. Bernd Schucher, Oberarzt an der LungenClinic Großhansdorf, kommen die Patienten mit ganz unterschiedlicher Einstellung in die Praxis: „Manche denken, in einer Woche ist alles wieder in Ordnung, andere halten sich für unmittelbar todgeweiht.“ Wichtig ist es daher, sich für das Aufklärungsgespräch Zeit zu nehmen und Ungestörtheit zu sichern – ein ruhiger Raum, kein Telefon,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.