Am Arbeitsplatz vergiftet

Autor: AW/Rd; Vorab-Meldung der Printredaktion

Übelkeit und heftige Bauchkrämpfe über drei Wochen trieben einen 27-Jährigen in die Klinik. Die Ursache war außergewöhnlich: der Patient hatte sich unwissentlich am Arbeitsplatz vergiftet.

Ileus, Ulkus, Gefäßprozesse, Entzündung oder Malignom? Die Kollegen röntgten, sonographierten und gastroskopierten den jungen Mann, aber die Ursache der Oberbauch-Koliken blieb unklar. Erst eine wegen der gleichzeitig bestehenden normochromen Anämie durchgeführte Bleibestimmung brachte Licht ins Dunkel. Die Blutwerte des Schwermetalls waren bei dem Patienten um mehr als das Zehnfache erhöht, ebenso wie die Delta-Aminolävulinsäure im Urin, schreibt Privatdozent Dr. WALTER POPP vom Universitätsklinikum Essen in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift".

Die Berufs-Anamnese deckte die Herkunft der hohen Schwermetall-Belastung auf: Der Patient arbeitete in einem kunststoffverarbeitenden...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.