AML-Patienten mit ungünstigem genetischem Profil 
profitieren von Decitabin

Autor: Josef Gulden

Volltreffer: Alle Patienten mit TP53-Mutation sprechen auf die Therapie an. © fotolia/Dan Race

US-amerikanische Kollegen haben gute Nachrichten für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und myelodysplastischen Syndromen (MDS): Diejenigen mit ungünstigem zytogenetischem Profil scheinen besonders gut auf eine längere hypomethylierende Therapie mit Decitabin anzusprechen.

Ein ungünstiger Karyotyp und Mutationen im TP53-Gen sind hochgradig negative Prognosefaktoren bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und myelodysplastischen Syndromen (MDS). Bei AML sind hypomethylierende Agenzien wie zum Beispiel Decitabin zur Therapie zugelassen, wenn der Patient für eine Standardinduktionstherapie nicht infrage kommt. Allerdings sind die Ansprechraten relativ gering.

Daher wird seit geraumer Zeit nach prädiktiven Markern gesucht, mit denen Patienten mit einem guten Ansprechen auf Decitabin identifizierbar sind. Infrage kommen Änderungen im Methylierungsmus­ter und Mutationen in den Genen DNMT3A, IDH1, IDH2, TET2 sowie der Expression der Micro-RNA-Spezies...

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