Anaphylaxien mit Registerdaten enträtseln

Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Höheres Alter ist Hauptrisikofaktor für schwere Reaktion. © fotolia/Dagmar Gärtner

Auch Registerdaten tragen dazu bei, lebensbedrohliche Anaphylaxien klinisch immer besser einschätzen zu können. Davon profitieren gefährdete Allergiker – etwa durch neue Erkenntnisse über Ko- bzw. Risikofaktoren.

Nach dem Sonntagsfrühstück gejoggt oder im italienischen Restaurant eine Pizza mit Meeresfrüchten verzehrt – so beispielsweise hören sich Vorgeschichten von Patienten mit anaphylaktischer Reaktion an. Bei einer weizenabhängigen anstrengungsinduzierten Anaphylaxie geht es um die Sensibilisierung gegen Omega-5-Gliadin. Wer betroffen ist, muss dahin gehend beraten werden, dass er vier bis sechs Stunden nach dem Verzehr von Weizenprodukten, etwa Frühstücksbrötchen, körperliche Anstrengungen meidet. Und bei einer Allergie auf Krebs- und Weichtiere steht selbstredend der Verzicht auf Krusten-, Schalen- und Weichtiere an.

Seltene Nahrungsmittelallergene dingfest gemacht

Zunehmend werden auch...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.