Anpfiff zum Ausstieg aus dem KV-System

Autor: REI

Lassen sich mit der Drohung einer kollektiven Rückgabe der Kassenzulassungen ärztliche Forderungen politisch effektiv durchsetzen? Die anhaltenden Ärzteproteste scheinen ein Drohpotenzial zu bieten, das Medi, Ärztegenossenschaften und Freie Ärzteschaft jetzt nutzen wollen.

Die drei Ärzteorganisationen können in den Vorbereitungen zur Gesundheitsreform „keine entscheidenden Veränderungen erkennen, die die schlechten Rahmenbedingungen im ambulanten Bereich merklich verbessern würden“. Deshalb bereiten sie einen gemeinsamen Ausstieg der Vertragsärzte aus dem KV-System vor. Medi formuliert als „Grundvoraussetzung“ für einen Ausstieg eine Erhöhung des Organisationsgrades auf mehr als 50 %. Derzeit sind nach Angaben von Medi Deutschland, des Bundesverbandes der Ärztegenossenschaften (BVÄG) und der Freien Ärzteschaft rund 23 000 der 118 000 Vertragsärzte bei ihnen Mitglied.

Stark in einigen Regionen

Zwar führt die neue Ärzteprotestsolidarität den Verbänden...

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