Anstehen für einen Arzttermin

Autor: reh

In Zweier- und Dreierreihen stehen sie auf dem Bürgersteig, Hunderte. Schon am frühen Morgen. Für etwas, das in Ostdeutschland leider schon ein Privileg ist: für einen Arzttermin.

„Anstehen nach Bananen? Nein! Nach einem Augenarzt-Termin!“ titelte die „Halberstädter Volksstimme“ am 6. Februar 2008. Denn im sachsen-anhaltinischen Aschersleben ereignete sich etwas, was eigentlich nur noch aus DDR-Zeiten bekannt ist. Eine nicht enden wollende Menschenschlange hatte sich bis weit um die Hausecke in der Otto-Arndt-Straße gebildet. Hunderte Menschen standen da laut der Zeitung.

Schon um 5 Uhr waren die ersten Patienten da

Alles, was sie wollten, war ein Arzttermin beim neuen Augenarzt im Ort. Denn just an dem Tag hielt Dr. Detlev Hoffmann seine erste Sprechstunde ab. Und die ließ dem Arzt nicht eine Pause: Ab 5 Uhr morgens – drei Stunden vor Sprechstundenbeginn – warteten...

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