Antiandrogene Therapie nützt schon bei frühem Prostatakrebs

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Antonio Gravante - Fotolia

Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom profitieren von einer kurzzeitigen Androgendeprivation zusätzlich zur Strahlentherapie. Die Rückfallrate lässt sich senken.

Den Effekt der Androgenblockade prüfte eine europäische Multicenterstudie bei 819 Männern mit lokalisiertem Prostatakarzinom und zumeist mittlerem, teils aber auch hohem Progressionsrisiko (Gleason-Score 2–6 bzw. 7–10). Randomisiert erhielten die Teilnehmer entweder eine alleinige Bestrahlung oder diese in Kombination mit einer passageren Androgendeprivation.

Progressionsrisiko 
wird fast halbiert

Der Testosteronspiegel wurde durch zwei Injektionen mit LHRH-Analoga (zu Beginn der Strahlentherapie und drei Monate später) für ein halbes Jahr auf Kastrationslevel abgesenkt. Um einen sog. Androgen-Flare zu verhindern, nahmen die Patienten vor der ersten Injektion zusätzlich Bicalutamid ein. ...

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