Antianginöse Therapie ist Detailarbeit

Medizin und Markt Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Laut NVL gibt es derzeit keinen Nachweis für die Über- oder Unterlegenheit einer bestimmten antianginösen Therapie. Laut NVL gibt es derzeit keinen Nachweis für die Über- oder Unterlegenheit einer bestimmten antianginösen Therapie. © dima_oris – stock.adobe.com

Noch immer wird bei der stabilen Angina pectoris über die optimale antianginöse Pharmakotherapie diskutiert. Unstrittig ist, dass sich die Medikamentenauswahl nach Sicherheitsdaten und individuellen Patientenmerkmalen richten sollte.

„Die Evidenzlage für die antianginöse medikamentöse Therapie ist sehr heterogen“, brachte es Professor Dr. Samuel T. Sossalla, Universitätsklinikum Regensburg, auf den Punkt. Sicherheitsstudien gebe es für Betablocker, Kalziumkanalblocker und Ranolazin; bei Ivabradin seien relevante Studiendaten schwierig interpretierbar.

Ein wichtiges klinisches Kriterium ist zudem die Prognose: „Im Gesamtkollektiv der Patienten mit Angina pectoris gibt es keine prognostischen Vorteile der einen oder anderen Substanz“, konstatierte der Kardiologe. Die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) „Chronische KHK“ hebt hervor, dass sich die Wahl der antianginösen Medikation an den Komorbiditäten des Patienten und...

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