AOK erklärt Hausarzt die AU-Richtlinien

Autor: rei

Hausarzt Dr. S. war überrascht, als die regionale AOK ihr Kommen ankündigte. Anlass: ein Beratungsgespräch in der Praxis über Zahl und Dauer der Bescheinigungen über Arbeitsunfähigkeit (AU) von Dr. S., die „signifikant“ über dem Fachgruppendurchschnitt liegen.

Seit 2002 prüft die für den Enzkreis und Pforzheim zuständige AOK-Direktion die Krankschreibungsquoten der ansässigen Ärzte und führt mit auffälligen Medizinern – das ist etwa jeder zehnte – Beratungsgespräche, berichtet AOK-Geschäftsführer Paul Tritsch Medical Tribune. Denn die Krankengeldausgaben der Kasse liegen in dieser Region um etwa 20 % über dem Landesniveau – ohne dass es dafür eine strukturelle Erklärung gibt, sagt Tritsch.

Nach Beratung sank die<ls />AU-Menge um bis zu 40 %

Vergangenes Jahr sprach die Kasse mit 13 Haus- und Fachärzten über ihre AU-Daten vom Vorjahr. Mit Erfolg, wie Tritsch betont. Bei den Ärzten seien daraufhin die Krankschreibungen um bis zu 40 % zurückgegangen....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.