AOK: HzV läuft nicht im KV-Zwangskorsett

Autor: Michael Reischmann

Die beiden Vorstandschefs der AOK Baden-Württemberg sind Fans der mit Medi und dem Hausärzteverband landesweit organisierten hausarztzentrierten Versorgung (HzV) – auch wenn ein Jahr nach dem Start des „Eisbrecher“-Modells noch keine statistischen Belege für dessen Vorteilhaftigkeit vorliegen.

 

In Berlin machten Vertreter von AOK, DEGAM und Hausärzteverband eine Bestandsaufnahme. AOK-Vize Dr. Christopher Hermann beklagte die Zentralisierung von Versorgungsentscheidungen beim GKV-Spitzenverband; „den Rest erledigt der Einheitliche Bewertungsausschuss“. Der einzelnen Kasse bleibt wenig Gestaltungsmöglichkeit. Es sei denn, sie übernimmt den Sicherstellungsauftrag, wie es die AOK für die HzV getan hat. Hier kann sie nun gemeinsam mit ihren Partnern „Mitgestalter und Akteur“ sein.

Das geht laut Dr. Hermann ausschließlich mit freien Ärzteverbänden und nicht mit Körperschaften und deren Zwangsmitgliedern, die sich gar von der KV kujoniert fühlen. Erklärung: Wenn man etablierte Strukturen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.