AOK schröpft Haftpflichtversicherer – und munitioniert Patienten gegen den Arzt

Autor: AT

Nicht nur aus reiner Menschlichkeit berät die AOK Schleswig-Holstein Patienten, die vermuten, dass ihr Arzt sie falsch behandelt hat. Die Einnahmen des vor über acht Jahren gegründeten AOK-Instituts für Medizinschaden übertreffen längst die Ausgaben. Bisher wurden über 7 Mio. Euro Schadenersatz erstritten.

Bisher nutzten etwa 2400 AOK-Versicherte das Angebot, sagte Instituts-Chef Dr. med. Holger Thomsen auf dem 10. Deutschen Medizinrechtstag. In rund 480 Fällen ergaben sich dabei Anhaltspunkte für einen Behandlungsfehler. Oft, so Dr. Thomsen, sind die Patienten zunächst einfach verärgert, weil sie das Gefühl haben, der Arzt verheimlicht ihnen etwas bzw. kommuniziert nicht richtig mit ihnen.

Kommt ein AOK-Berater zu der Ansicht, dass bei dem Patienten ein Behandlungsfehler vorliegen könnte, wird ein externes Gutachten in Auftrag gegeben oder eines selbst erstellt. Das Gutachten wird dem Versicherten dann kostenlos an die Hand gegeben. Zudem führt die AOK auch Vergleichsverhandlungen mit...

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