AOK will DMP durchpeitschen

Autor: REI

Die AOK Niedersachsen hat der KV gleich zweimal vor die Stirn gehauen: Sie zahlt nicht mehr die Quartalspauschale von 76,69 Euro für die Betreuung ihrer Versicherten in diabetologischen Schwerpunktpraxen. Und die seit dem 1. Oktober in den EBM aufgenommene

 

präventive Darmspiegelung ist ihr nur 143 statt der 199 Euro wert, die die KV verlangt.

KV-Chef Eberhard Gramsch ist sauer: Mit der Streichung der Pauschale für die etwa 15 000 (von insgesamt 122 000) AOK-Diabetespatienten, die von den rund 100 diabetologischen Spezialpraxen im Land jedes Quartal betreut werden, wolle die Kasse die KV "zum Abschluss eines Disease-Management-Vertrages Diabetes mellitus Typ II mit nicht akzeptablen Bedingungen zwingen". Bislang stößt der AOK-DMP-Entwurf bei der KV aber noch auf Ablehnung - vor allem wegen der Weitergabe "von 60 intimen Datensätzen von Diabetikern zur Patientensteuerung" an die Krankenkasse.

Betreuungspauschale ersatzlos gestrichen

Jetzt hat die AOK den Verhandlungsdruck erhöht. Denn dass sie Kostenerstattungsanträge abzeichnen...

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