Apomorphin - Wann und wie geben?

Autor: Ulla Satzger, Foto: thinkstock

Bis heute scheint Apomorphin der einzige Agonist mit einer L-Dopa vergleichbaren Wirkstärke zu sein. Bei schwer fluktuierenden Parkinson-Patienten sollte man an Apomorphin denken und sich nicht vor dieser Therapiealternative verschließen.

„Treten trotz konstanter und individuell optimierter oraler Parkinson-Therapie immer wieder plötzliche, vorhersagbare und/oder unvorhersagbare Wirkungsfluktuationen und klinisch relevante motorische Off-Phasen auf, sollte man eine Bedarfsmedikation mit Apomorphin in Betracht ziehen“, meint Prof. Trenk­walder von der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel.


Wichtigster Vorteil der intermittierenden Anwendung einer Apomorphin-Injektionstherapie ist das rasche und zuverlässige Einsetzen der Wirkung. Der Patient erhält eine bessere Kontrolle über seine Sym­ptome und wird innerhalb weniger Minuten wieder gut beweglich. Positiv bewertet Prof. Trenkwalder auch den psychologischen Aspekt: Mit dem...

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