Appetit-Anamnese lohnt sich bei Herzkranken

Autor: Dr. med. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Zumindest bei schwerer Herzinsuffizienz empfiehlt es sich, den Appetit zu eruieren. Das Essverhalten liefert wichtige prognostische Informationen.

Sowohl Appetitlosigkeit als auch übermäßiges Essen gehen mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko einher, ergab eine aktuelle Studie an 864 Patienten von im Mittel 67 Jahren mit schwerer Herzinsuffizienz. Alle Studienteilnehmer waren wegen kardialer Dekompensation stationär aufgenommen worden, berichteten Dr. B. Warrings und Kollegen der Universität Würzburg.


Nach bestmöglicher Rekompensation händigte man den Patienten standardisierte Fragebögen aus, in denen sie u.a. Angaben zu ihrem Essverhalten machten. Zudem wurden BMI, Cholesterin, Hämoglobin und eine eventuelle Statintherapie erfasst. Die Nachbeobachtungszeit erstreckte sich über eineinhalb Jahre.

Appetitlosigkeit sowie Heißhunger...

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