Arzneiausgaben mit Sondereffekt

Autor: khb

Der vom Gesetzgeber erzwungene "Solidarbeitrag" der forschenden Pharmaunternehmen in Höhe von

 

205 Mio. € macht es möglich: Das GKV-Defizit in Höhe von 0,86 Mrd. € fiel im ersten Quartal 2002 im Jahresvergleich deutlich niedriger aus als im gleichen Zeitraum 2001 (1,14 Mrd. €).

Die Arzneimittelausgaben legten nur noch um 2,5 % zu. Allerdings: Durch die Einmalzahlung der Industrie wird der Anstieg der Verordnungskosten stark unterzeichnet: Tatsächlich summierte sich der Wert der von Vertragsärzten im ersten Quartal verschriebenen Medikamente auf einen Zuwachs von über 5 %. Nach der KBV-Rahmenvereinbarung mit den Kassen-Spitzenverbänden und den darauf basierenden regionalen Zielvereinbarungen sollen jedoch dadurch die GKV-Arzneiausgaben 2002 im Vergleich zu 2001 landesweit um mindestens 600 Mio. € sinken. Kein Wunder, dass die Euphorie der KBV über den "abgeflachten" Ausgabenanstieg von den Krankenkassen nicht geteilt wird: Das kalkulierte Einsparvolumen erweise sich...

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