Arzneimittelausgaben wuchsen wie geplant

Autor: REI

Diskussionen um Zusatzprämien und Kopfpauschalen helfen den Krankenkassen derzeit nicht weiter, meint der Chef der KKH-Allianz Ingo Kailuweit. Er fordert den Gesundheitsminister zur Kostendämpfung bei Ärzten, Pharmaindustrie und Kliniken auf.

Kailuweit will von erneuten Honorarsteigerungen für medizinische Leistungen nichts hören: „Seit 2007 haben die Ärzte 3,4 Milliarden Euro mehr erhalten. Weitere Honorarzuwächse sind angesichts der Wirtschaftskrise nicht angemessen.“

Die KKH-Allianz, die ihren zwei Millionen Versicherten bereits für 2010 einen Zusatzbeitrag avisiert hat, beziffert ihre letztjährigen Arzneiausgaben mit rund 749 Mio. Euro (+ 7,2 %). Über die Hälfte der Ausgaben seien auf patentgeschützte Originalpräparate entfallen, die nur ein Fünftel der Gesamtmenge ausmachten. Die GKV hätte laut Kailuweit 2009 rund 1,8 Mrd. Euro gespart, wenn die Durchschnittspreise von Originalpräparaten auf dem Niveau von 2008 geblieben...

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