Arzneiversand trotzt Urteil

Autor: REI

In deutschen Apothekerkreisen hofft man wieder einmal, die ungeliebten niederländischen Versandapotheken juristisch aus dem Feld schlagen zu können. Ein Urteil des Kammergerichts Berlin hat Marktführer DocMorris allerdings nicht gestoppt.

 

 

Ausführlich berichtet die "Deutsche Apothekerzeitung" über ein "sensationelles Urteil" in 2. Instanz vom 9.11.2004 (Az.: 5 U 300/01). Demnach wäre es Apotheken aus den Niederlanden untersagt, verschreibungspflichtige Arzneimittel nach Deutschland zu versenden bzw. dafür zu werben. Das Gericht stellt sich in einer Klage des Verbandes Sozialer Wettbewerb gegen den DocMorris-Mitbegründer Jack Waterval auf den Standpunkt, dass die niederländischen Versandhandelsregelungen nicht hinreichend dem deutschen Arzneimittelgesetz (§ 73 Abs. 1 Nr. 1a) entsprechen. Damit sei nicht gewährleistet, dass der Versand über die Grenze das hiesige Schutzniveau einhalte. Freiwillige Qualitätssicherungsmaßnahmen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.