Asthma-Schicksale liegen in Ihrer Hand

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: fotolia, gimsan

Der Zustand Ihrer 49-jährigen Asthmapatientin gefällt Ihnen nicht. Deshalb möchten Sie die Arzneimitteltherapie intensivieren. Stopp! - mahnen da internationale Pneumoexperten. Zuvor sollten Sie an anderen Stellschrauben drehen, um die Atemwege zu befreien.

Dies ist keine Leitlinie, sondern ein Strategievorschlag laut Expertenkonsens, erklären die GINA* 2015-Autoren ihren Lesern gleich zu Beginn. Denn die für Guidelines üblicherweise geforderte harte Evidenz zum Asthma-Management bilde die Rea­lität ungenügend ab.

Allzuoft bleiben die Alltagspatienten – übergewichtig, multimorbide, zigarettenrauchend – von randomisierten, kontrollierten Studien ausgeschlossen. Aber genau diese Asthmakranken, mit denen der Hausarzt in der Regel zu tun hat, stehen bei GINA 2015 im Fokus. Für sie will man praxisgerechte Strategien anbieten, um die Atemwegs­erkrankung optimal zu behandeln.

Experten empfehlen Kontrolle und Reevaluation vor Therapieeskalation

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