Auch die HzV ist vor Falschabrechnern nicht sicher

Autor: KS/REI

Ist betrügerische Abrechnung an der Tagesordnung oder eher ein Versehen? Die KV Bayerns kommt aufgrund der Überprüfung solcher Vorfälle zu dem Schluss, dass es sich meist um Fehler aus Unkenntnis oder wegen persönlicher Irrtümer handelt. Eher die Ausnahme ist demnach der krasse Abrechnungsbetrugsfall, den jüngst die Süddeutsche Zeitung geschildert hat.

Nur weil ein Versicherter seine Kasse gewechselt hatte, ist der Schwindel aufgeflogen. Die alte Kasse schickte dem Betroffenen eine Aufforderung, von seinem Hausarzt zu Unrecht erhaltene Leistungen zurückzuzahlen. Tatsächlich hatte der Patient schon seit zwölf Jahren diesen Hausarzt nicht mehr in Anspruch genommen. Dennoch hatte der Ex-Hausarzt den Patienten munter weiter laut Kartei wegen aller möglichen Leiden „behandelt“ und dies regelmäßig abgerechnet – ebenso für zwei Söhne des Patienten, die auch nicht in seiner Praxis waren.
Ein Blick in die Abrechnungsformulare wirkte auf den Betroffenen wie ein Schock: „Der schreibt da Sachen rein, die hint’ und vorn’ nicht stimmen“, sagte er der...

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