Aufklärung über Agranulozytose-Gefahr verbessern

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia - Henry Schmitt

Der „Schmerzmittelklassiker“ Metamizol erfährt gerade eine Renaissance und die Zahl der Verschreibungen steigt. Das Agranulozytose-Risiko sollte man aber immer im Hinterkopf behalten.

Dr. Thomas Stammschulte von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) stellte einen Fall vor: Eine Frau Mitte 40 erhält wegen eines schmerzhaften Zosters unter anderem auch Metamizol. Etwa drei Wochen danach klagt sie erstmals über Schluckbeschwerden und Halsschmerzen. Eine Woche später wird sie mit Tonsillitis und Peritonsillarabszess stationär aufgenommen. Es wird eine Agranulozytose festgestellt. Aber jede Hilfe kommt zu spät und die Patientin verstirbt im septischen Schock mit Multiorganversagen.


„Typisch“ ist an diesem Fall vor allem der Zeitverlust von mindestens einer Woche, so der Experte. Diese Patientin war offenbar nicht aufgeklärt, bei welchen Beschwerden sie...

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