Aufstand der Hausärzte

Autor: AFP

Die Patienten vieler Hausarztpraxen in Bayern stehen am 30. Januar vor verschlossenen Türen. Denn die Mediziner versammeln sich in Nürnberg, um eine kollektive Rückgabe ihrer Kassenzulassungen zum 1. Juli zu diskutieren.

Machen sie diese Drohung wahr, entsteht möglicherweise ein Abrechnungschaos. Die Aktion ist der vorläufige Höhepunkt eines Streits um Bürokratie, Bezahlung und Betreuung von Patienten zwischen den bayerischen Allgemeinmedizinern, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sowie den Krankenkassen. In anderen Bundesländern beobachten viele Hausärzte aufmerksam, was sich in Bayern abspielt, denn die Kritik ist bundesweit ähnlich.

"Frustrierte Ärzte sind keine guten Ärzte", bringt Wolfgang Hoppenthaller, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV), den Grund für die Generalversammlung auf den Punkt. Der BHÄV-Chef erwartet 5000 bis 6000 Kollegen in der Nürnberger Arena. Stimmen 70...

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