Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Bei Bauchbeschwerden zuerst nach neun anderen Erkrankungen fahnden. © fotolia/milanmarkovic78

Die Diagnose Reizdarmsyndrom lässt sich erst stellen, wenn andere Ursachen für die Darmbeschwerden ausgeschlossen wurden. Dann aber sollte eine symptomorientierte gezielte Therapie erfolgen.

Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) können unter vielfältigen Beschwerden leiden. Dementsprechend groß ist auch die Zahl möglicher Differenzialdiagnosen, erklärte Privatdozentin Dr. Ulrike von Arnim, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Magdeburg.

Bei neu aufgetretenen Beschwerden sollte immer ein Kolonkarzinom ausgeschlossen werden. Patienten mit der Erstdiagnose eines RDS haben ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko, innerhalb der nächsten drei Monate an einem Kolonkarzinom zu erkranken. Wahrscheinlich bleiben viele Karzinome wegen der reizdarm­ähnlichen Symptome lange Zeit unentdeckt.

Probatorische Therapie deckt Malabsorptionssyndrom

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