Außerkörperliche Erfahrung künstlich erzeugt

Autor: AFP/Fabian Seyfried

Drogen sind von gestern: Wer heutzutage seinem Körper entfliehen will, braucht dazu nur 3D-Brillen. Denn der Körper ist da, wo die Augen sind, deuten zwei neue Studien an. Versuchspersonen ignorierten echte Berührungen, die sie einer virtuellen Figur zuordneten.

Wer manchmal das Gefühl hat, neben sich zu stehen, ist nicht notgedrungen verrückt, sondern höchstens ein bisschen verwirrt. Dies geht aus neuen Studien hervor, die sogenannte außerkörperliche Erfahrungen wissenschaftlich erklären. Für die Untersuchungen, die in der Wissenschaftszeitschrift Science (2007, 317: 1048 und 1096-1099) erschienen, wurden gesunde Testkandidaten einigen Versuchen unterzogen. Mit Hilfe einer Video-Spezialbrille vermittelten Forscher den Freiwilligen virtuelle Sinneseindrücke. Die Teilnehmer verlagerten daraufhin ihr Bewusstsein förmlich in einen virtuellen Körper oder nahmen die eigene Hülle als fremd wahr.

Die Realitätswahrnehmung verzerrte sich nach Angaben der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.