B-Vitamine gegen zu viel Homocystein?

Autor: SK

Die Homocystein-Hypothese ist tot, hieß es beim letzten ESC*-Kongress. Sie lebt, wehrten sich kurz darauf andere Experten. Doch nun zeichnete es sich beim amerikanischen Herzkongress erneut ab: Erhöhte Homocysteinspiegel zu senken scheint die Prognose von Risikopatienten nicht zu verbessern.

Schon lange beobachten die Wissenschaftler, dass erhöhte Homocysteinwerte im Blut mit gesteigerter Gefahr für Herz und Hirn einhergehen. Durch Senken dieser Spiegel, z.B. mit B-Vitaminen, könnte man folglich Herzinfarkte, plötzlichen Herztod und Schlaganfälle mindern. Labor und Tierversuche sowie erfolgreiche kleinere Studien an Menschen nährten diese Hoffnung. Nun aber sprechen gleich zwei große Untersuchungen der Vitamingabe die protektive Wirkung ab.

In der norwegischen NORVIT1-Studie, erstmals beim ESC-Kongress vorgestellt, wurde der Nutzen von B-Vitaminen für die Sekundärprophylaxe getestet. Innerhalb von sieben Tagen nach Herzinfarkt begann man bei 3749 Patienten plazebokontrolliert...

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