B12 im Labor wertlos

Autor: Dr. Birgit Maronde; Foto: thinkstock

Vitamin-B12-Werte sind im Labor oft nicht aussagekräftig, da der Test nicht zwischen vom Körper nutzbaren und nicht nutzbaren Formen unterscheidet. Wie erfolgt die optimale Diagnose?

Viele Kollegen verlassen sich nach wie vor auf die falschen Parameter, um bei ihren Patienten einen Cobalaminmangel aufzudecken. Auf B12-Spiegel und Blutbild ist kein Verlass! Vitamin-B-Mangelsyndrome sind in der Bevölkerung häufig und häufig werden sie gar nicht erkannt, erklärte Professor Dr. Alexander Strorch von der Klinik und Poliklinik für Neurologie der TU Dresden.

Als Beispiel nannte er den Vitamin-B12-Mangel. Dessen Prävalenz schwankt in der Altersgruppe über 65 Jahre zwischen 3 und 40,5 %, was seine Ursache in den jeweils angewandten diagnostischen Kriterien hat. Der Verdacht auf ein Cobalamindefizit ergibt sich aufgrund des Alters des Patienten (Achlorhydrie des älteren Menschen)...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.