Bahnfahren schlaucht

Autor: Sy

Pendler nehmen häufig lieber den Zug als das Auto für die Fahrt zur Arbeit. Das spart Spritkosten und man kommt entspannter an, glauben viele. Falsch! Zumindest mit der Entspannung scheint es nicht weit her zu sein: Amerikanische Forscher fanden erhöhte Mengen an Stresshormonen nun auch bei Zugreisenden.

Tägliche Zugfahrten zum Arbeitsplatz seien häufig belastender als die Arbeit an sich, behaupten Gary W. Evans und Richard E. Wener, Wissenschaftler der Cornell University. In einer Studie untersuchten sie bei 208 Personen die Bildung von Stresshormonen auf dem Weg zur Arbeit. Eindeutiges Ergebnis: Je länger die Pendler mit dem Zug unterwegs waren, desto angespannter wurden sie.

An der Arbeitsstelle angelangt, wurde die Konzentrationsfähigkeit der Teilnehmer überprüft. Sie sollten kurze Texte korrigieren. Nach längeren Fahrten fiel dies jedoch zunehmend schwer. Gleichzeitig stieg während der Reise die Menge an Cortisol, einem wichtigen Stresshormon, in ihrem Speichel. Evans und Wener warnen...

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