Barrett-Ösophagus: Wie oft kontrollieren?

Autor: Dr. med. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Generell besteht die Empfehlung, Patienten mit Barrett-Ösophagus in kurzen Abständen regelmäßig zu kontrollieren. Doch welche Abstände sind sinnvoll?

Wie inzwischen bekannt wurde, liegt das Karzinomrisiko beim Barrett-Ösophagus wesenlich niedriger als lange angenommen. Verschiedene Untersuchungen der letzten Jahre ermittelten jährliche Krebsraten zwischen 0,12 und 0,14 %, berichtete Professor Dr. Stephan Miehlke 
vom Magen-Darm-Zentrum in Hamburg.


In der ersten US-Studie fanden sich unter 8272 Barrett-Patienten 351 mit Karzinom. Bei 70 von ihnen war die präkanzeröse Schleimhautveränderung bereits vorher bekannt gewesen und sie standen deswegen unter endoskopischer Überwachung. 38 Patienten aus dieser Gruppe verstarben an ihrem Ösophaguskarzinom. Als Kontrolle dienten 101 Barrett-Patienten mit vergleichbarer Nachbeobachtungszeit.

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