Bei Frauen mit Präeklampsie Schilddrüse im Auge behalten

Autor: AW

Eine Präeklampsie geht gehäuft mit Schilddrüsenunterfunktionen einher. Und Frauen, die einmal eine Präeklampsie hatten, sind auch noch Jahre später anfällig für eine Hypothyreose.

 

Auch wenn die Ursache der Prä­eklampsie noch nicht vollständig geklärt ist, mehren sich die Hinweise, dass antiangiogene Faktoren für die klinischen Symptome Hochdruck und Proteinurie eine Rolle spielen. Einer dieser Faktoren ist das in der Plazenta gebildete sFlt-1 (soluble fms-like tyrosine kinase 1). Die sFlt-1-Spiegel steigen in den letzten beiden Monaten auch in einer normalen Schwangerschaft an – aber bei Frauen mit Präeklampsie ist dieser Anstieg viel ausgeprägter.

sFlt-1 hemmt den Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor). In der Krebstherapie werden VEGF-Inhibitoren eingesetzt, um die Tumorangiogenese zu hemmen. Interessanterweise führt die Therapie mit...

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