Bei größeren Fettdepots bessere Kognition

Autor: Prof. Dr. J.-Matthias Wenderlein

Die Evolution hat bei Frauen kein ca. 30-jähriges Östrogendefizit (Menopausealter 50 Jahre - Lebenserwartung 80 Jahre) vorgesehen. Die Folgen sind Osteoporoseprobleme bei etwa einem Drittel der Frauen postmenopausal und immer mehr Alzheimer-Erkrankte - bis dreimal häufiger als bei Männern.

Daraus wurde eine recht einfach erscheinende Hypothese abgeleitet und mit leicht erfahrbaren Daten bestätigt: Das Knochensystem ist bei Frauen nach Erlöschen der Ovarialfunktion ein aussagekräftiger biologischer Marker für einen lang anhaltenden Östrogenmangel. Abnehmende Knochendichte bedeutet im Extrem osteoporosebedingte Frakturen. Das lässt sich sonographisch ohne Risiko bzw. Belastung quantifizieren.

Auch das zentrale Nervensystem, mit reichlich Östrogenrezeptoren ausgestattet, wird durch ein lang anhaltendes Östrogendefizit in seiner Funktion beeinträchtigt - bis hin zum Risiko, eine Demenz vom Alzheimer-Typ zu entwickeln. Ein Kognitions-Kurztest kann dazu Hinweise geben.

Die...

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