Bei schwachem Herz die Nierenstärke testen

Autor: Manuela Arand

Die Formel nach der Chronic Kidney Disease Epidemiology Collaboration (CKD-EPI) berücksichtigt die Einflussgrößen Hautfarbe, Geschlecht und Kreatinin. © Screenshot https://nierenrechner.de

Herzinsuffiziente Patienten brauchen Nierendiagnostik – allerdings keine mit der Gießkanne. Basis sind und bleiben vorerst eGFR und Urinbefund, aus denen sich auch prognostisch einiges ablesen lässt.

Herz und Niere bilden bekanntlich eine Schicksalsgemeinschaft: Bei Patienten mit Herzinsuffizienz bestimmt die Abnahme der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) die Prognose wesentlich mit. „Wenn sich die Nierenfunktion halbiert, verdoppelt sich die Dreijahres-Sterblichkeit“, betonte Privatdozent Dr. Ivo Quack, Klinik für Nephrologie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

NGAL taugt nicht als Prognoseparameter

Es ist also unerlässlich, bei Herzinsuffizienz auch die Niere unter die Lupe zu nehmen. Zum einen müssen viele herzinsuffizienzspezifische Medikamente entsprechend der Nierenfunktion dosiert werden, auch um die Nieren vor (weiterem) Funktionsverlust zu schützen. Zum...

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