Bei Spinnenbiss machtlos?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Beim Spinnenbiss schwellen die Lymphknoten an, das Antibiotikum bringt keine Besserung. Ist eine Sekundärinfektion schuld?

Drei Tage nach dem Biss einer Gartenkreuzspinne in den Hals schwollen die umliegenden Lymphknoten bei der 48-Jährigen an. Antibiotika brachten keine Besserung.

Cefuroxim wirkt nicht bei Spinnenbiss

Die Sonographie zeigte ein Lymphknotenkonglomerat mit zentraler Einschmelzung, die Entzündungsparameter waren leicht erhöht. Differenzialblutbild und die Serologie auf CMV, EBV, Borrelien, Bartonella henselae und Toxoplasmose lieferten keine auffälligen Befunde.


Die I.v.-Gabe von Cefuroxim wirkte nicht. Unter dem Verdacht einer Abszendierung erfolgte die Biopsie – ohne Erregernachweis. Dafür fand sich eine Strukturstörung des Lymphknotengewebes mit T-Zell-Dominanz.

Spinnenbiss - Lymphom...

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