Beim Crohn-Schub Heparin spritzen?

Autor: SK

Flammt eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) auf, so steigt auch das Thromboembolie-Risiko. Vor allem Patienten, die zu Hause behandelt werden, schweben in Gefahr.

Schon länger weiß man, dass Krankenhauspatienten mit einem akuten Schub eines M. Crohn oder einer Colitis ulcerosa ein erhöhtes Thromboserisiko tragen. Erstmals haben britische Forscher nun die Gefahr bei ambulanten CED-Patienten unter die Lupe genommen1. Und sie wurden fündig. In der Klinik ist das Risiko mit einer HR von 3,2 im akuten Schub bereits dreimal höher als bei der Normalbevölkerung. Wird der CED-Schub ambulant behandelt, schnellt die Gefahr einer Thromboembolie sogar auf das 16-Fache hoch (HR 15,8), schreiben die Forscher von der Universität in Nottingham im „Lancet“. Bei CED-Patienten unter Kortikoiden wird zur Osteoporose-Prophylaxe geraten, obwohl hier das absolute Risiko...

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