Betablocker absetzen schmälert die Prognose dramatisch

Autor: vh

Betablocker gehören zur Standardtherapie beim akuten Koronarsyndrom, sagen die Leitlinien. Was aber passiert, wenn Patienten die in der Klinik verordnete Medikation wieder absetzen?

Es gibt viele Gründe, warum Patienten nach akutem Koronarsyndrom (ACS, instabile Angina oder Herzinfarkt) ihren Betablocker nicht mehr nehmen. Abgesehen von Asthma, COPD oder Bradyarrhythmien geben auch häufig Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Libidoschwund oder Impotenz den Ausschlag, mit der eigentlich lebenslänglich gedachten Therapie aufzuhören. Welche Prognose die „Therapieverweigerer“ haben, wollten Forscher um den Kardiologen Dr. Pedro F. Monteiro von der Universitätsklinik Coimbra, Portugal, genau wissen.

Die dafür untersuchten Daten stammten vom portugiesischen ACS-Register. Jene ACS-Patienten, die sechs Monate nach Entlassung ihre Betablocker nicht mehr einnahmen, hatten Dr....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.