Betablocker nicht vorschnell verdammen

Autor: CG

Eine aktuelle Metaanalyse von Hochdruckstudien erhitzt die Gemüter der Hypertonie-Experten. Ab sofort Finger weg von Betablockern in der First-Line-Therapie, fordern die einen. Bloß keine Panik, mahnen andere zur Besonnenheit.

Die Metaanalyse von rund 20 Studien, in denen ein Betablocker gegen Plazebo oder andere Anti<ls />hypertensiva angetreten war, hatte ergeben, dass die Sympathikusbremse das Schlaganfallrisiko in wesentlich geringerem Ausmaß reduziert als die Vergleichssubstanzen. Professor Dr. Lars Hjalmar Lindholm und Kollegen von der Universität in Umea forderten deshalb den Rückzug der Betablocker aus der First-Line-Riege gegen hohen Blutdruck.

Diese Forderung hält Professor Dr. Rainer Düsing von der Universität Bonn für stark überzogen, wie er beim Kardio-Update ausführte. Betablocker besitzen hohen Stellenwert in der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz, nach Myokardinfarkt sowie generell bei...

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