Betäubtes Hirnrinde schützt vor Sucht

Autor: AFP

Die gezielte Betäubung einer bestimmten Hirnregion kann das Verlangen nach Drogen und Suchtmitteln unterdrücken - zumindest bei Ratten. Das ergaben die Experimente chilenischer Wissenschaftler.

Fernando Torrealba und seine Kollegen von der Katholischen Universität von Santiago berichten im Fachmagazin Science, dass sie in Experimenten die die sogenannte Inselrinde amphetaminsüchtiger Ratten betäubten und damit deren suchtverhalten unterbanden.

Die Tiere wurden in einem Käfig gehalten, in dem sich eine dunkle und eine lichtdurchflutete Schachtel befanden. Durch Training hatten sie gelernt, dass sich die Aufputschmittel in der hellen Schachtel befanden. Nach der Betäubung der Inselrinde änderten die süchtigen Tiere ihr Verhalten radikal und wählten - das für Ratten natürlichere Verhalten - die dunkle Schachtel. Nach Abklingen der Betäubung kehrten sie zu ihrem Suchtverhalten zurück.

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