Blut im Urin, aber keine Beschwerden - was nun?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Harmloser Befund oder Alarmzeichen? Vermeiden Sie bei Patienten mit „nicht sichtbarer Hämaturie“ ?Überdiagnostik und Fehlversorgung.

Die nicht sichtbare Hämaturie – landläufig auch als Mikrohämaturie bezeichnet – wird in der internationalen Literatur nicht einheitlich beschrieben, schicken die Autoren voraus. Nach DEGAM-Definition ist damit im hausärztlichen Setting der positive Harnstreifentest bei Patienten ohne Makrohämaturie gemeint.


Die aktuell herausgegebenen Empfehlungen sollen „ausschließlich für erwachsene Patientinnen und Patienten ohne Beschwerden“ gelten, heißt es. Je nach Studie liegt die Prävalenz der nicht sichtbare Hämaturie zwischen 2,5 % und 20 %.

Harmlose Hämaturie nach Harnwegsinfekt

Doch dieser Befund bedeutet längst nicht gleich „krank“. Zum einen kann eine Hämaturie harmlose Ursachen haben,...

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