Blutdruckregime auf die Niere abstimmen

Autor: Maria Weiß

Die antihypertensive Behandlung mindert bei Niereninsuffizienz nicht nur das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen – auch der fortschreitende Verlust der Nierenfunktion lässt sich herauszögern. Dementsprechend ehrgeizig sind bei diesen Patienten die Blutdruckziele.

Der Zielblutdruck sollte bei Niereninsuffizienz unter 130/80 mmHg liegen, bei einer Proteinurie > 1 g/d sogar unter 125/75 mmHg. Das lässt sich in der Regel nur mit einer Kombination mehrerer Antihypertensiva erreichen, sagte Professor Dr. Walter Zidek von der Medizinischen Klinik für Endokrinologie der Charité Berlin, Campus Benjamin Franklin, auf dem 33. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga.

Bei Diabetikern am besten RAS-Blockade

Was die Substanzauswahl angeht, so spricht bei der diabetischen Nephropathie die Datenlage eindeutig für einen Hemmstoff des Renin-Angiotensin-Systems (RAS), so der Experte. Die Effekte von AT1-Rezeptorantagonisten und ACE-Hemmern sind hier...

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