Blutsenkung ist ein alter Zopf!

Autor: CG

Eine mäßig erhöhte Blutkörperchensenkungsreaktion abzuklären gleicht der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. In der Diagnostik akuter Erkrankungen ist das CRP ohnehin überlegen. Gibt es noch eine Daseinsberechtigung für die gute alte Blutsenkung?

Die Blutkörperchensenkungsreaktion (BKS*) reflektiert die Plasmakonzentration hochmolekularer Eiweiße wie Fibrinogen und Immunglobuline. Diese fördern die Neigung der Erythrozyten, zusammenzuhaften und im Röhrchen hinabzusinken. Insofern zeigt die BKS sehr wohl die Akutphasen-Antwort des Körpers auf Entzündungsvorgänge an. Nur eben nicht besonders schnell, nämlich erst nach etwa 48 Stunden.

CRP ist bei Entzündung viel schneller

Hingegen klettert das C-reaktive Protein (CRP) schon innerhalb von Stunden, wenn es im Körper „brennt“, und sinkt nach dem „Löschen“ wesentlich schneller wieder ab – innerhalb von zwei statt von sieben Tagen. So hilft das CRP beispielweise zu beurteilen, ob eine...

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